Da schreien sie wieder. Unsere Gutmenschen und Sozialromantiker. Lenken ab von der eigentlichen Debatte um die Integration von Ausländerinnen und Ausländern. Und machen sich damit mitschuldig an der wachsenden rechtsgerichteten Politik, die wir leider zur Kenntnis nehmen müssen. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte, wenn ich sie mit ihren Rehaugen in die Kameras blicken sehe, so könne man doch mit unseren Zuwanderern nicht umgehen. Und wieder verweigen sie die Deabatte um des Pudels Kern. Es kann doch nicht sein, dass jeder machen kann was er will, nur damit keinem weh getan wird. Wir brauchen doch eine gemeinsame Auffassung darüber, wie wir zusammen leben wollen. Aber eben zusammen, und nicht jeder für sich. Diese Auffassung ist veränderbar und steht natürlich unter kulturellem Einfluss derjenigen, die nach Deutschland kommen. Darum lasst Synagogen und Moscheen neben unseren christlichen Kirchen entstehen. Wer aber Schwule verhaut, weil es ihm der Koran angeblich vorgibt, wer Frauen unterdrückt und Mädchen zwangsverheiratet, weil es in seinem Heimatland so erlernt hat, mit dem möchte ich dieses Land nicht teilen. Denn es ist auch mein Land und als hier Geborener habe auch ich ein Recht darauf, dass man meine Art zu leben respektiert. Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Für niemanden!
Hatten wir nicht einmal geschworen? – Nie wieder! Nie wieder Krieg und Faschismus? Nun stehen wir nicht kurz vor dem Ausbruch eines Krieges (in Westeuropa wohlgemerkt), aber die faschistischen Tendenzen nehmen merklich zu. In den Parlamenten, in der Gesellschaft. Aber sind Menschen wie Thilo Sarrazin daran Schuld? Ich denke nein. Sarrazin hat lange genug in Berlin gelebt, um zu wissen wovon er spricht. Ich unterstelle hingegen denjenigen, die sich heute erneut als Moralapostel aufschwingen und die Enthauptung von Sarrazin fordern, noch niemals in Neukölln gewesen zu sein. Und wenn doch, dann mit den feuchten Augen der Sozialromantiker. Wacht auf Verdammte dieser Erde – eure Integrationspolitik vedient den Namen nicht. Parallelgesellschaft ist die zutreffenste aller möglichen Bezeichnungen. Ob nun für SO 36, Neukölln oder den alten Berliner Arbeiterstadtbezirk Wedding. Ihr macht euch was vor und unsere Gesellschaft kaputt.
Berlin hat immer von der Einwanderung und dem Zuzug gelebt und davon profitiert. Das war auch in der Vergangenheit so. Hinzu kam aber eine verfehlte Integrationspolitik, die genau das Gegeteil von Integration bewirkt hat. Übrigens auch bei den Ausländergruppen, die heute fälschlicher Weise als positives Integrationsbeispiel dienen dürfen – vor allem die Vitnamesen. Hier wird aber gern ignoriert, dass die DDR vor allem hoch qualifizierte Vertragsarbeiter ins Land holte. Ganz anders als die alte Bundesrepublik, die ungebildete Gastarbeiter an ihre Fließbänder stellte. Und da wir wissen, dass das Bildungsverhalten von Kindern stark an dem der Eltern hängt, kann die Unterschiedlichkeit beim Bildungserfolg der Kinder bei den verschiedenen Gruppen nicht verwundern.
Trotz dieses Unterschiedes haben sie dennoch eine große Gemeinsamkeit: Die sozaile Isolation. Denn mitnichten sind die Vitnamesen integriert. Nur deren Kinder haben dank ihrer Eltern einen anderen Zugang zu Bildung und nehmen diese Chance wahr. Ansonsten bleiben die Ausländergruppen unter sich, jede für sich.
Ich fordere die Diskutanten auf, an Sarrazin sachlich zu kritisieren, was zu kritisieren ist. Aber er ist garantiert nicht der geistige Brandstifter, zu dem er gerade gemacht wird. Die geistigen Brandstifter sind diejenigen, die diese Verhältnisse erst möglich gemacht haben. Weil sie weg geschaut haben, als sie hätten hinschauen müssen. Weil sie nichts unternommen haben, als sie hätten handeln müssen. Weil sie schwach waren, als sie hätten stark sein und mehr Intergrationsanstrengungen von allen (sic!) hätten fordern müssen.
Wer ähnliche Bücher wie die von Sarrazin verhindern will, sorgt endlich für eine gescheite und ordentliche Intergrationspolitik, die diesen Namen auch verdient hat.
Das Buch können Sie hier erwerben:
Das Sarrazin Buch können Sie hier kaufen: Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
Krass verpeilt sagt Danke für diesen Gastbeitrag von einer, wie wir finden, bedeutsamen Person in Deutschland, der aber nicht namentlich genannt werden möchte! Er nahm Stellung zu unserem kritischen Artikel über Thilo Sarrazin. Wir empfehlen Ihnen auch diesen zu lesen.





