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Allgemein Video Wochenrückblick

Der Neuköllner Hallenbad Integrations-Kick mit Thilo Sarrazin und Co.

Hier ein etwas anderer Wochenrückblick. Da das Thema mit Seehofer immer noch ao aktuell ist wie mit Sarrazin, hier mal ein Lösungsvorschlag. Integration im Neuköllner Schwimmbad? Wie das geht sagt Joachim Scholl.

“Neulich war ich zum ersten mal im Stadtbad Berlin Neukölln. Dieser herrliche Bau aus dem Jahr 1914. Eine liebevoll restaurierte Kuppel-Schwimmhalle, verströmt majestätisch-kulturelle Pracht mit Säulen, Gängen und Treppenhaus im römisch-antiken Stil. So hat man in wilhelminischer Zeit in Berlin gebaut. Heute liegt das Bad mitten im bundesweit bekannten Problembezirk und wird demgemäß von vielen Migranten genutzt. Es sind ja derzeit Herbstferien und so begrüßte mich allerfröhlichster Kinderlärm. Circa dreißig tiefbraune Buben erprobten die Akustik. Hopsten und dopsten im Wasser. Am Beckenrand saßen vollbekleidete Mütter und wachten über Ahmed und Co. Quer durch das Gewusel, zog ich meine Bahnen und fühlte mich voll integriert. Ähnlich war es da hinterher beim duschen. Zehn kleine Racker begrüßten freundlich den alten, weißen Sack. Alle trugen noch ihre Badehosen. Duschten dennoch munter drauf los. Interessant diese kulturellen Unterschiede, dachte ich im Stilen und zögerte erst, ob ich mich als schamloser Christen-Mensch outen sollte? Von wegen, war der nächste Gedanke! Das ist mein Land, meine Kultur und weg mit dem Höschen. Ich seife mich doch nicht durchs Tuch ein. Und siehe da, nach erstem Gekicher zog die Horde ebenfalls blank und als dann ein Kerlchen auf mich zutrat – Özkan hieß der Knirps – und bat: Kann ich habe auch Shampoo. War ich natürlich kein Spielverderber und so hub ein fröhliches, gemeinschaftliches Brausen und Schrubben an. Natürlich wollte die restliche Horde auch Shampoo. Die leere Flasche taugte alsbald zum Fußball, bis ein massiger Neuköllner Bademeister einschritt: Wat isn ditte für ein Affenzirkus? Forsch trat ich dem guten Mann entgegen: Keine Bange! Alles unter deutscher Führung und strich zur Bekräftigung dem kleinen Özkan übers shampoonierte Köpfchen. Einträchtig marschierten wir anschließend zu den Umkleidekabinen, verabschiedeten uns herzlichst und versicherten einander ewige deutsch-türkisch-arabische Freundschaft. Ich kann nicht verhehlen, dass ich in einer gewissen kulturellen Euphorie das Bad verließ. Dann fiel mir Thilo Sarrazin ein. Der und seine begeisterten Leser sollten auch mal nach Neukölln zum Schwimmen kommen und zehn kleine Migranten waschen. Dann hätte man vielleicht nicht mehr so viel Angst um Deutschland. Özkan und seine Freunde, fänden das bestimmt auch toll!”

Und ich bin wirklich dafür, dass Thilo Sarrazin und Horst Seehofer gemeinsam mit Andrea Nahles und Renate Künast ins Neuköllner Schwimmbad in Berlin gehen. Ich würde vermuten das Thilo und Horst mehr Spaß hätten als Andrea und Renate. Die Jungs spielen bestimmt das EM Qualifikationsspiel Deutschland Türkei, mit einer leeren Shampoo Flache, nach und Renate holt sich das Rezept für selbstgemachten Bürek von den türkischen Muttis. Nur Andrea sitzt am Rand und denkt nach, wie man Sarrazin endlich aus der SPD werfen kann. Ihr kommt die Idee, die Entscheidung vom Hallenbad Kick abhängig zu machen. Sie freut sich – bis sie unglücklicherweise den harten Vollspannschuß von Horst abbekommt und damit ausversehen die Flasche ins türkische Tor lenkt. Das nennt man Integrationshilfe Frau Nahles! Oder wenigstens ein Ansatz davon.

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Politik Thilo Sarrazin

Was haben Thilo Sarrazin und Horst Seehofer gemeinsam?

Horst Seehofer
Horst Seehofer

Nach Thilo Sarrazin meldet sich eine andere Prominez zum Thema Integrations-Chaos zu Wort. Es ist Horst Seehofer, der aktuell mit seinen Aussagen zur Zuwanderunspolitik für einigen Wirbel in Deutschland sorgt. Wie so oft in der letzten Zeit, ist der Aussgangspunkt ein geführtes Interwiew. So war es auch bei Horst Köhler, des öfteren auch bei Thilo Sarrazin und an der vielleicht am Torret-Syndrom leidenden Erika Steinbach ein geführtes Interview. Nun gab es ein “Skandal”-Interview mit Horst Seehofer. War es wirklich ein Skandal? Krass verpeilt hat sich das mal angeschaut und…

Dass erste was auffällt, Horst Seehofer fordert in seinem Interview eine härtere Gangart in der Sozial- und Ausländerpolitk.

So fordert Seehofer, dass wer eine notwendige Qualifizierung oder ein Arbeitsplatzangebot ablehnt, dem müssen Transferleistungen (Sozialleistungen) bei – Wiederholungsfällen – komplett gestrichen werden. Dagegen ist auch aus sozialdemokratischer Sicht nichts entgegenzusetzen. Allerdings wird es ja so oder ähnlich bereits in Deutschland gehandhabt. Also hat an dieser Stelle Horst Seehofer nichts Neues gesagt. Das passiert aber nicht nur bayrischen Politikern, dass sie etwas fordern was es schon längst gibt. Zur eigentliche Disskusion in der Sozialpolitik wird an dieser Stelle nicht weiter eingegangen.

Kernaussage von Seehofer zum Thema Hartz4. Wer kann aber nicht will, hat keinen Anspruch auf Sozialleistungen.

Der Streit um Seehofers Aussage ging aber um den Passus mit der Zuwanderung aus der Türkei.

So meinte Horst Seehofer im Fokus Interview, dass die Herkunft von Zuwanderer nach Deutschland auch einen Einfluss auf die Integrationsfähigkeit besitzt. Diese Aussage ist ohne Anmerkung wirklich heikel. Allerdings geht das Interview noch weiter und relativiert diesen Satz.

Witere Zitate aus dem Horst Seehofer Fokus Interview:

„Es ist doch klar, dass sich Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen wie aus der Türkei und arabischen Ländern insgesamt schwerer tun. Daraus ziehe ich auf jeden Fall den Schluss, dass wir keine zusätzliche Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauchen.“

„Ich habe kein Verständnis für die Forderung nach weitergehender Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen“

„Wir müssen uns mit den Menschen beschäftigen, die bereits hier leben. 80 bis 90 Prozent sind ja gut integriert. Die Integrationsverweigerer müssen wir aber härter anpacken.“

„Dazu gehören der Erwerb der deutschen Sprache, die Bestreitung des eigenen Lebensunterhalts und die Akzeptanz der Grundregeln für menschliches Zusammenleben, also der Werteorientierung in der Bundesrepublik Deutschland.“

Das diese Aussage so ein Wirbel ausgelöst haben, ist fast unglaublich und lässt vermuten, dass andere Interessen hier verfolgt werden! So wie ich es verstanden habe, geht es Seehofer um die Menschen die bereits in Deutschland leben. Da es bewiesenermaßen wirklich Integrationsprobleme in Deutschland, bei den von ihm angesprochenen Zuwanderungsgruppen gibt, sollte man doch erst lernen, was man tun muss, um diese Menschen in Deutschland besser zu intergrieren.  Also auch nichts Neues zum Thema! Aber ein Skandal sehe ich hier nicht.

Um nun auf die Eingangsfrage zurückzukommen. Was ist die Gemeinsamkeit von Thilo Sarrazin und Horst Seehofer?

Mit beiden verdienen Medien Ihr Geld und beide mahnen die deutsche Regierung, dass Deutschland den Titel Sozialstaat verlieren wird, wenn die Regierung nicht flexibler wird.

Also Horst hat sich in diesem Fall nicht zum Horst gemacht!

Ein kleiner Aufruf an alle Leser hier! Geht mal bitte durch, wo Ihr die ganze Hetze gegen Seehofer gelesen oder gehört habt und boykottiert dieses Medium, so weit es geht, auf Lebenszeit. *hehe – man darf doch wohl träumen dürfen.

Randbemerkung: Den Zeitungen sind heute nicht mehr die Gewinnposten eines Verlages. Vielmehr sind es die Magazine. Und man könnte wirklich annehmen, das die Verläge, ihre eignen Magazine initiieren, in dem sie Pseudoskandale innitieieren. Der Fokus gehört im übrigen den  Burda Verlag.

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Film Tipp

Filmtipp: I Love You Phillip Morris

Der Geschäftsmann Steven Russell (gespielt von Jim Carrey) führt ein geregeltes und fast schon spießiges Leben mit Frau, Kind, Haus. Ausgerechnet ein Autounfall verhilft ihm zur Erkenntnis, das Steven einfach nur schwul sein und das auch leben möchte. Seitdem lässt Steven keine Party mehr aus. Die nächste Erkenntnis: Schwul sein ist extrem teuer. Da sich das Leben so nicht finazeren lässt, muss Steven sich was einfallen lassen. So Steven beweist viel Phantasie und Geschicklichkeit beim Betrügen von Versicherungen. Leider fliegt die Sache auch auf und Steven muss wegen Versicherungsbetrugs in Haft gehen.

Im Gefängnis lernt Steven, die Liebe seines Lebens kennen. Den zurückhaltenden Philipp Morris. Ab hier beginnen die eigentlichen Probleme. Nach der Haft, erschleicht sich Steven geschickt hochbezahlter Manager-posten und nebenbei probiert er sich auch als Anwalt um sich und seinem Freund Phiilipp das Luxusleben zu finanzieren.

I Love you Philipp Morris ist eine der lustigsten Komödien des Jahres. Genial gespielt von Jim Carrey und Ewan McGregor und mit einer sensationellen wahren Geschichte. Einfach unglaublich. Der Film I Love you Philipp Morris hat einen Einschlag zu Catch me if you can, bloß viel viel viel lustiger! Absolut sehenswert.

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facebook

Womit verdient Zuckerberg bzw. Facebook Geld?

Facebook Logo
Facebook Logo

Die Frage, womit Facebook oder Mark Zuckerberg sein Geld verdient wird immer wieder gestellt. Für die meisten ist Facebook nur ein Soziales Netzwerk. Für machen ein umstrittenes Netzwerk, worüber viele Diskussion hinsichtlich des Datenschutzes geführt werden. So hatte bestimmt jeder in den vergangenen Monaten des Jahres 2010, mal Sätze gehört wie Facebook hat doch jetzt eine Klage wegen Datenschutzverletzung am Hals, oder Datenkracke, Datenschutz, Daten können von Facebook nie mehr gelöscht werden, Datenschutz, man sollte sich nie mit dem richtigen Namen bei Facebook anmelden und Datenschutz usw. Und für wieder anderer ist Facebook Teil ihres Lebens geworden.

Fakt aber ist: Facebook hatte dieses Jahr seinen 500 Millionsten registrierten Benutzer. Da spielt es nicht sonderlich eine Rolle, dass im Durchschnitt ein Facebook Nutzer drei weitere Facebook Accounts besitzt. Rechnerisch bedeutet das immer noch ca. 130 Millionen Menschen, die Facebook nutzen. Zum Vergleich: In Deutschland leben 80 Millionen Menschen. Wenn man jetzt zum Beispiel zu Coke Cola gehen würde und sagt. Hey Cola, wenn Du über mich Werbung machst, erreichst Du direkt und zu 100 % jeden Menschen in Deutschland inklusive Österreich und die Schweiz packen wir auch noch drauf und ein bissel Polen auch. Für so eine Werbeaktion kann Cola schon einiges dafür bezahlen.

Kleines Rechenbeispiel: Ausgehend von einem TKP (Tausender Kontakt Preis) von 5 Euro, wäre das: 4.000.000 Euro die Cola für eine Anzeigenschaltung bei Facebook bezahlen müsste. Was jetzt nicht berücksichtigt wird, wie lange (meistens ein Tag). Das eben beschriebene Rechenbeispiel wird so nicht bei Facebook ablaufen. Aber garantiert ähnlich. Warum 5 Euro TKP? Der TKP beim Spiegel Magazin liegt bei Etwa 8 Euro.  Also sind 5 Euro nur geschätzt.

Da Facebook 2009 einen Umsatz von ca. 800 Mio. Dollar (ca. 575 Mio. Euro) erwirtschaftet hatte, bedeutet das Facebook 1,58 Mio. Euro am Tag durch Werbung umsetzt. Was aber bei weitem nicht das Potenzial von Facebook wiederspiegelt. Ich vermute das Potenzial ist 8 Mal größer.

Zusätzlich verdient Facebook an den externen Applikationen. So zum Beispiel das digitale Bauern-Spiel – FarmVille. Die Anbieter von solchen Spielen oder Applikationen müssen einen Prozentsatz X an Facebook bezahlen. 68.000.000 Millionen spielen oder haben FarmVille gespielt. Wenn davon nur 5.000.000 im Monat 10 Euro zahlen, um sich getunte Bullen in den digitalen  Sauerkraut-Garten zu stellen, macht das 50.000.000 Euro Umsatz und davon kassiert Facebook ca. 20 Prozent. Also 10.000.000 Euro nur am Spiel FarmVille.

Einen großen Trumpf besitzt Facebook noch und dieser wird mit höchster Wahrscheinlichkeit bald (in den nächsten 12 bis 24 Monaten) ausgespielt werden. Die Facebook Suchmaschine. Damit würde FB sehr schnell an Google zur Nummer zwei aufschließen. Die Frage die sich Mark Zuckerberg nur stellen muss, wie erkläre ich es Microsoft. Den es ist unwahrscheinlich, dass Zuckerberg mit jemanden diesen Premium – Super – Kuchen teilen würde. Das er Microsoft los werden kann, da bleibt kein Zweifel, dass hat er ja schon mal mit den gestiegen Urhebern von Facebook bewiesen.

Dann besteht für Facebook nur noch eine Gefahr: Und die hat was mit Greenpeace zu tun. Aber dazu beim nächsten Artikel mehr.

2 zu 1 immer noch für Google

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Film Tipp

Filmtipp: Lord of War – Händler des Todes

Filmtipp: Lord of War
Filmtipp: Lord of War

Lord of War ist der Titel des 2005 veröffentlichten Films von Andrew Niccol. Wenn es einen Preis geben würde für den besten Vorspann eines Films, dann hätte Lord of War bestimmt einen Titel gewonnen. Ein Meisterwerk für sich! Aber nicht nur der Anfang des Films ist sehenswert, sondern der gesamte Film. Die Story, so krass sie auch ist, ist eine wahre Begebenheit und zeigt schnell auf, wie das wirkliche Geschäft mit Macht, Politik und Elend in dieser Welt funktioniert.

Der Film zeigt das Leben des Yuri Orlov. Der in New York bei seiner eingewanderten Familie aufwächst. Um über Wasser zu bleiben, verdient er sich mit kleinen kriminellen Dingen, seinen Lebensunterhalt. Eines Tages erkennt Orlov die Marktlücke Waffenhandel. Zuerst im kleinen Stil und dann im großen. Schnell wird er zum größten und bekanntesten Waffenhändler der Welt. Er nutzt die Kontakte seiner Familie in die ehemaligen Ostblockstaaten, um an die Ware zu kommen.
Mit Orlov wird ein Geschäftsmann gezeigt und keinen der eine politische Motivation besitzt. Da es wohl 550 Million Waffen auf der Welt gibt und das rechenrisch bedeutet, dass jeder 12 Mensch eine Waffe besitzt. Für Yuri Orlov stellt sich somit die Frage, wie man die andere Hälfte bewaffnet.
Gerade weil manche Szenen aus dem Film so unglaublich wirken, besitzen sie eine spezielle Komik. So zum Beispiel wenn Orlov in Afrika notlanden muss und das gesamte Flugzeug samt Inhalt innerhalb weniger Stunden in der afrikanischen Pampa verschwinden lässt.
Ein wirkliche sehenswerter Film. Die Vorlage zum Film, ist im übrigen der echte Waffenhändler namens Wiktor But. Gerade zum Abschluß des Films wird angedeutet, dass Waffenhändler nicht wirklich die Feinde eines Waffenexportierenden Landes sind sondern wichtige Bestandteile eins Wirtschaftssystems. So werden Waffenhändler von Regierungsnahen Institutionen, dazu benutzt, um Waffen an Länder oder Terroristen zu verkaufen, ohne international in Kritik zu kommen.
Im Abspann des Films wird auch noch erwähnt, dass die fünf größten Waffenexporteure der Welt – die USA, China, Russland, Frankreich, Großbritannien gleichzeitig die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrat seien.

Und das die US Regierung über Mittelsmänner schon lange  Waffen an Entwicklungsländer verkauft, zeigt der Iran-Contra Skandal 1986. In dieser Affaire war zufälligerweise der Name Bush auch schon im Spiel.

Intro Lord of War Das Intro macht den Trailer an dieser Stelle überflüssig

Weitere Film-Tipps von Krass-verpeilt finden Sie hier.

Und einen Artikel zur wahren Geschichte des Films hier.

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Allgemein

Wiktor But – Der Händler des Todes

Wiktor ButWenn man den Umstand ausblendet, mit was Wiktor Anatoljewitsch But  Geschäfte macht, wäre er international ein sehr guter und  fast raffinierter Geschäftsmann. Aber Wiktor But bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Kriegswerkzeug wie zum Beispiel: Panzer, Kriegsschiffe, Kampfpflugzeuge und Helikopter, Raketenwerfer und die gute alte AK-47. Diese hat er Jahrelang wie Currywürste an überwiegend Schwellen- und dritte Weltländer verkauft. Das meiste seiner Güter bezog Wiktor But aus den alten russischen Beständen. Seine Weg zum größten internationalen Waffenhändler begann 1990.
Wiktor But wurde 1967 in Duschanbe in Russland geboren. Er besuchte das sowjetische Militärinstitut mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen in Moskau und danach die Militärakademie. But schloss sein Studium mit einem Wirtschaftlichen Abschluss ab und erlernte während des Studiums 6 Sprachen.  Für das Militär wurde But in Afrika (Mosambik) stationiert. Nach dem Ende des Kalten Krieges gründete Wictor But ein Transportunternehmen in Moskau. Seine Händlerkarriere begann allerdings mit Schnittblumen statt mit Waffen. Erst mit der Zeit erweiterte But sein Portfolio und seine Geschäftsgebiete. Gleichzeitig zog er mit seinem Transportunternehmen nach Schardscha (Vereinigten Emirate). Zwischenzeitlich war Buts Unternehmen das größte Lufttransportunternehmen des Emirats.
Nachdem But sein Geschäft auf Waffen erweiterte, nutzte er die chaotischen Zuständ,  die in den ehemaligen Warschauer Pakt Staaten herrschten. So bezog er sein Kriegsgerät aus der Ukraine, Bulgarien, Slowakei, Rumänien und Kirgistan. Seine Absatzgebiete waren Krisengebiete in Afrika. Er verkaufte in manchen Krisenländern an alle Kriegsparteien eines Landes seine Waffen.  Erst 2001 beschäftigte sich ein Expertenausschuss der UN mit Wiktor But, aber nur im Zusammenhang eines Berichts zur Lage in Liberia. Dieser Bericht war aber ausschlaggebend für UN-Sanktionen gegen But und sein Transportunternehmen. Trotz Embargo lieferte But weiter nach Liberia. Aber nicht nur in Afrika fand But seinen Absatzmarkt. So lieferte er an die kolumbianische Guerillabewegung FARC und die libanesische Hisbollah. Interessanterweise belieferte But bis 2001 beide Kriegsparteien in Afghanistan.  Also Afghanische Regierung und Taliban. Ab 2001 dann nur die Verbündeten der USA in Afghanistan.  Aber dazu später mehr.
But selbst dementiert ständig aktiver Waffenhändler gewesen zu sein, aber räumt im gleichen Atemzug ein, dass es durchaus Möglichgewesen ist, dass in seinen Transportflugzeugen Waffen transportiert worden sind. Da 2001 die UN But mit einem internationalen Reiseverbot belegte, zog sie But nach Russland zurück. In Russland musste But keine Sanktionen oder Bestraffungen gegen ihn erwarten.
Die Geschichte um Wiktor But zeigt auf, wie internationale Politik für wirtschaftlichen Interessen missbraucht wird. Buts Transportunternehmen wurde nicht nur durch die UN sanktioniert, sondern auch für UN Friedenstruppen durch die UN beauftragt, die Truppen zum Beispiel nach Somalia zu transportieren. Geschäftspartner waren neben den UN auch die britische Regierung. Für die Briten diente But als Militärlogistiker, indem er deren Soldaten und Material in den Kosovo flog. Aber auch für die US Regierung flog Buts Transportunternehmen 2003 Militärgerät für die US Soldaten in den Irak. Buts größter Kunde war bis 2005 der amerikanische Militärdienstleister KBR. KBR war damals noch Tochter der Haliburton. Wem wundert es an dieser Stelle, dass wieder Haliburton im Spiel ist?
Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die US Regierung unter G.W. Bush versuchte die UN Sanktionen aufheben zu lassen. Das Blatt änderte sich dann Stückchenweise für But. So war der einzige Ort, an dem man ihn nicht verfolgte , Russland. Nur durch ein Trick, der amerikanischen Drogenbehörde DEA, konnte die US Regierung But in Thailand festnehmen. Warum But vom geduldeten Halunken in kürzester Zeit zu einem Gejagten wurde, bleibt an dieser Stelle unbeantwortet.
Bis heute streiten Russland und die USA um die Auslieferung. Russland kritisiert den Versuch der USA, But in den USA den Prozess zu machen und sieht in der Aktion eine politische Motivation, zur Schädigung der Reputation Russlands in der Welt. Das Russland viel unternimmt, But zurück nach Russland zu holen, zeigt der enorme Druck den Russlands Regierung gegenüber der Thailändischen Regierung aufbaut. So wurde erst gestern der dritte Entschluss der Thailändischen Justiz, But in die USA ausliefern zu lassen, wieder in Frage gestellt und sogar aufgehoben.
Interessanterweise sollte noch erwähnt werden, dass Wiktor But die Vorlage zum Film Lord of War von  Andrew Niccol mit Nicolas Cage ist.
Meine Vermutung: Es geht zwischen Russland und den USA nur um die Aufteilung des Waffenmarktes. Also um Buts Geschäftskontakte.