Archiv für Juni 2011

Mein Arsch bei Facebook? Wie man die Gesichtserkennung ausschaltet

Freitag, 24. Juni 2011

Quelle: macwelt.de

Seit Mai 2011 ist die Gesichtserkennung auf allen Userprofilen automatisch einge- schaltet. Im Grunde genommen ist dieser Dienst nur folgerichtig aus dem Userverhalten ent- wickelt worden. Wie viele Leute haben bereits vorher ihre Freunde und Bekannten auf selbst eingestellten oder anderen Fotos markiert und den Gesichtern den passenden Namen verpasst? Und für die- jenigen, denen das Markieren dann doch zu aufwendig war, bietet das Unternehmen nun dieses tolle Tool.

Der Nutzen für all die vergesslichen, verpeilten oder sonst wie unter Agnosie (die Unfähigkeit, Gesichter zu erkennen) leidenden User steht ganz klar im Vordergrund. Du musst nur deineFotos hochladen, das Tool vergleicht die Gesichter darauf mit denen auf anderen Fotos und schlägt dir dann die passenden Namen vor. Hilft doch ganz prima, wenn man nach durchzechter Nacht mit irgendeinem blöden Typen aufwacht und nicht mal mehr weiß, wie der heißt. Schnell ein Foto mit der Handykamera gemacht, bei Facebook hochladen und voilà: Maximilian heißt der gute. Facebook hat so auch unerkanntes Potential für jede geriatrische Einrichtung. Mit der passenden App fürs SmartPhone lässt sich fix der Name der Tischnachbarin rausfinden.

Wer das nicht als Service versteht, dem ist doch nicht zu helfen. Oder aber doch:

Diese Funktion kann man ganz einfach selbst ausschalten:

  1. bei Facebook einloggen
  2. Menüpunkt “Konto” aufrufen und deine “Privatsphäre-Einstellungen”  anklicken
  3. auf “benutzerdefinierte Einstellungen” klicken
  4. in der Liste findest du weiter unten den Punkt “Freunden Fotos von mir vorschlagen”, dort auf „Einstellungen bearbeiten“ klicken
  5. hier nun nur noch von “aktiviert” auf “gesperrt” umstellen – Fertig!

Herzlichst eure Dr. Puppe

Alternativen Kino.to

Donnerstag, 09. Juni 2011

Alternative zu Kino.to

Vorgestern war es soweit! Der beliebte aber illegal Film-Streaming Dienst Kino.to wurde zugemacht und insgesamt 13 Betreiber von Kino.to festgenommen. Den festgenommenen Beteiligten droht eine maximale Strafe von 5 Jahren. Die erste Frage die ich mir aber stellte war: Was machen jetzt 4 Millionen Nutzer täglich, statt kino.to schauen? Klar – viele werden einfach weiter schauen, bloß woanders. Es gibt viele Alternativen zum Streaming Verzeichnis Kino.to.

Die Frage aber bleibt, was machen die restlichen, die die Alternativen zu Kino.to nicht kennen oder wollen. Mehr ins Kino gehen? Mehr Nachrichten schauen? Sich für Politik begeistern? Wird die Verhaftung von Kino.to Betreibern das Ende von Merkel – Rössler sein? Weil man vielleicht endlich erkennt, in was für einem schlechten Film sich Deutschland eigentlich befindet? Wenn sich das Merkel mal vor Augen hält, dann wird sie höchstpersönlich für die Fortsetzung von kino.to einsetzen. Sie wird es dann bestimmt aber kino.gr nennen, als Hommage an Griechenland. Pleite aber Filmversorgt.

Ich fand , dass was ich so über kino.to hören durfte, aus technischer Sicht sehr beeindruckend. 4 Millionen Gäste täglich. Nehmen wir an 1 Million schauen sich ein Stream an. Im Durchschnitt ist ein Stream ca. 500 MB Groß. Das macht am Tag 500.000.000 MB. Ordentlich viel Traffic.

Kino.to meint von sich selbst, sie seien konform mit dem deutschen Recht. Das sahen aber die Staatsanwälte in Dresden anders. Die Aktion war lange geplant und 250 Polizisten waren an dem Tag Deutschlandweit beteiligt. Somit hat Deutschland eine seiner beliebtesten und eine der bestbesuchten Plattformen verloren.

Die Alternativen zu kino.to:
www.movie2k.to
www.iload.to
www.monsterstream.info
www.megastream.us
www.nox.to
www.youtube.de

Meine Lieblingsalternative und damit ist man(n) oder Frau immer auf der richtigen Seite.

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