Telekom – Der negativer Gutschriftsbetrag


Man wohne in Berlin Weißensee im Jahre 2010 und möchte Internet zu Hause haben. Vielleicht wissen das viele Leser nicht, aber Weißensee ist wie das kleinen gallische Dorf in Frankreich, was nicht durch die Römer besetzt werden kann. Weißensee kann nicht Flächendeckend mit DSL Internet versorgt werden. Jede Woche versuchte ich, bei den einzelnen DSL Anbietern ein Verfügbarkeitscheck mein DSL zu bekommen. Jedesmal das Gleiche: Für Ihre aktuelle Adresse ist ein Breitbandinternet nicht möglich. Aha! Wenn selbst die Telekom das meinte, kann hier doch etwas nicht stimmen. ich schaute bei Google Maps, ob Weißensee sich noch in Deutschland befinde oder ob es überhaupt diesen Ort gibst. Kann ja sein, wenn ich über die Prenzlauer Allee donner, dass ich durch eine geheime Pforte Weißensee erreiche. Dann wäre ja auch erklärt, warum ich hier kein Internet habe.
Aber es ist diesen Monat alles anders gekommen. Ich konnte es nicht glauben, als die Telekom Service Mitarbeitern meinte, ja 6.000 Leitung wäre bei Ihnen möglich. Ich fragte insgesamt zwei mal nach, ob das jetzt wirklich stimmt. Mein Haus hat jetzt Internet!? Die Häuser neben mir und gegenüber haben ja schon lange Internet. Das war ja auch immer sehr frustrierend, wenn die WLAN Netzwerkkarte des Lapis die ganzen WLAN Netze zeigte. Jetzt bin ich auch Teil dieses Netzes! Nur mit den Unterschied, dass ich mein Netz teilen werde. Habe es wirklich nicht verstanden, warum der komische Anwalt gegenüber nicht mein WLAN mit mir teilen wollte. Ich bin da mit meiner Jogging Hose und meinem T-Mobile Basecape rüber um zu fragen, ob er mich ins Netz mit aufnimmt. „…nein…Sicherheit…bla…danke…“. Den werde ich definitiv nie ein Mandat erteilen, wenn mich die Staatsanwaltschaft wegen hackens von WLAN Netzen anklagt.

Nun gab es die Möglichkeit und ich nutzte diese umgehend. Nach zwei Wochen kam dann der erste Brief von der Telekom mit einer Rechnung, wo unter drunter stand: „Gutschrift: -50 Euro“. Aja! Druckfehler? Irreführung? Soll ich mal rüber gehen zum Anwalt. Aber der ist bestimmt beschäftigt sein Netz vor mir zu schützen. Das bedeutet wohl, ich muss der Telekom eine negative Rechnung schreiben. Ich finde solche Aktionen echt komisch und wenn man bedenkt, dass sich solche Aktionen wie Minus Gutschriften gutbezahte Unternehmsberater ausdenken, merkt man Deutschland wieder ein Bildungs-Entwicklungsland sein muss. Einspruch werde ich dennoch erheben, da beim Bestellprozess stand, dass mein Internet eine Woche früher hätte installiert werden müssen.

Wie auch immer! Ich bin jeweils sehr froh endlich auch wieder Internet zu haben und nicht mit einem O2 Loop UMTS Stick zu surfen.

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